Libri-Carucci della Sommāia


Libri-Carucci della Sommāia

Libri-Carucci della Sommāia (spr. -karuttschi), Guillaume Brutus Icile Timoléon, Graf, Mathematiker, geb. 2. Jan. 1803 in Florenz, gest. 28. Sept. 1869 bei Fiesole, studierte in Pisa, ward daselbst Professor der Mathematik und Physik, ging 1830 als politischer Flüchtling nach Frankreich, wo er zum Professor der Analysis an der Sorbonne, Oberinspektor des öffentlichen Unterrichts, Oberaufseher der Staatsbibliotheken, Redakteur des »Journal des Savants« etc. ernannt ward. 1847 bedeutender Entwendungen aus den Bibliotheken angeklagt, entfloh L. nach London und ward abwesend zu zehnjähriger Gefängnisstrafe verurteilt. Sein Hauptwerk ist: »Histoire des sciences mathématiquesen Italie depuis la renaissance des lettres jusqu'à la fin du XVII. siècle« (Par. 1838–41, 4 Bde.).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.