Beurlaubtenstand, na

Beurlaubtenstand, na

Beurlaubtenstand, nach der Wehrordnung, § 109, Abs. 4, alle nicht zum Dienst einberufenen Offiziere, Ärzte, Beamten und Mannschaften der Reserve und Landwehr sowie die Mannschaften der Ersatzreserve. Die Personen des Beurlaubtenstandes, außer denen der Landwehr 2. Aufgebots, werden im Frieden zu einer oder zwei Kontrollversammlungen alljährlich beordert und zu Übungen herangezogen (vgl. Reserve, Landwehr, Ersatzreserve); außerdem müssen sie einen Wechsel ihres Aufenthaltsorts bei dem Bezirkskommando (Hauptmeldeamt, Meldeamt) melden. Die bei dem Aushebungsgeschäft Ausgehobenen gehören als Rekruten bis zur Einstellung (Oktober) unter die Kontrolle des Bezirkskommandos. Zum Dienst einberufene Personen des Beurlaubtenstandes gehören für die Zeit der Einberufung zum aktiven Heer. Vgl. Dispositionsurlauber.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • SS-Führerschule — SS Junkerschule Bad Tölz 1942 SS Junkerschulen waren 1937 eingeführte Militärakademien, die während des Zweiten Weltkriegs die Aufgabe hatten, Offiziersnachwuchs für die Waffen SS auszubilden. Bis Kriegsbeginn wurden die Absolventen im… …   Deutsch Wikipedia

  • SS-Junkerschule — Bad Tölz 1942 SS Junkerschulen waren 1937 eingeführte Offizieranwärterschulen, die als Schulungsstätten der SS während des Zweiten Weltkriegs die Aufgabe hatten, Offiziersnachwuchs für die Waffen SS auszubilden. SS Junkerschulen bestanden an… …   Deutsch Wikipedia

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  • SS-Junkerschulen — SS Junkerschule Bad Tölz 1942 SS Junkerschulen waren 1937 eingeführte Militärakademien, die während des Zweiten Weltkriegs die Aufgabe hatten, Offiziersnachwuchs für die Waffen SS auszubilden. Bis Kriegsbeginn wurden die Absolventen im… …   Deutsch Wikipedia

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