Inga


Inga

Inga Willd., Gattung der Leguminosen, große Sträucher oder Bäume, mit einfach gefiederten Blättern, 2–5 oder 6 Paare breiten Fiederblättchen und oft geflügeltem Blattstiel, weißen oder gelblichen, oft sehr großen filzigen Blüten, zu kugeligen Dolden oder Köpfchen oder eiförmigen, bisweilen verlängerten Ähren vereinigt, die einzeln oder gebüschelt in den Blattachseln oder in gedrängten Rispen an den Zweigenden stehen. Die Hülsen sind lineal, gerade oder etwas gekrümmt, flach, vierkantig oder fast stielrund, meist mit verdickten Nähten und süßem Fruchtbrei. Gegen 140 Arten im tropischen und südlichen subtropischen Amerika und Westindien. I. vera Willd., ein mittelamerikanischer und westindischer Baum, besonders häufig auf Jamaika und Trinidad, hat über 15 cm lange, gekrümmte Früchte, deren süßes Mark als Abführmittel benutzt wird. Das Holz ist als Cuba-Grenadille, Kokosholz im Handel. Die Rinde dient zum Gerben und Färben. I. spectabilis Willd., ein schöner, großer Baum auf Panama, wird seiner oft über 60 cm langen Früchte halber auch in Neugranada kultiviert und liefert wohlschmeckendes Fruchtmus. I. Marthae Spr., auf den westindischen Inseln und im nördlichen Chile, hat sehr gerbsäurereiche (bis 70 Proz.) Früchte (Algarobilla), die zum Färben benutzt werden. I. biglobosa Willd. (Parkia africana R. Br., Dourabaum), im tropischen Afrika, liefert mehlige, bitter, aber nicht unangenehm schmeckende Samen (Kaffee vom Sudân), die von den Negern geröstet, zerrieben und zu schokoladeartigen Kuchen verarbeitet werden. Die unreifen, knoblauchartig riechenden Samen werden, wie die Blätter, roh und gekocht gegessen und sollen faulem Wasser den unangenehmen Geschmack nehmen. Der süßen Hülsen (Packai) halber wird I. Feuillei DC. in Peru und I. edulis Mart. (Ingasipo), die von Zentralamerika bis Nordbrasilien vorkommt, in Südbrasilien kultiviert.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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