Ostturkistan


Ostturkistan

Ostturkistan (Kaschgarien), die unter dem Namen Kansusintsiang (s. unten) organisierte westlichste Provinz des Chinesischen Reiches (s. Karte »Zentralasien«), zwischen 36–43° nördl. Br. und 73–97° östl. L., begrenzt von dem Randgebirge Tibets (Kwenlun) im S., dem Tienschan im N., dem Alai und Pamirplateau im W., der Gobiwüste im Osten, 1,426,000 qkm groß, aber zum größten Teil unbewohnbar (nur 0,7 Einw. auf 1 qkm). Am Fuß der begrenzenden Hochgebirge, über die Paßübergänge nirgends unter 3400 m führen, liegt der anbaufähigste Boden, eine nach dem Innern abgedachte Ebene, von zahlreichen Flüssen bewässert, die aber nur für Fischerboote befahrbar, doch sehr fischreich sind; sie fließen alle dem Tarim (s. d.) zu, den sie aber zum Teil gar nicht oder nur zur Zeit des Hochwassers erreichen, weil den tiefsten Teil des Landes Steppen und Sandwüsten einnehmen (800–1200 m ü. M.). Vom Tiënschan fließen ab: Chaidykgol, Schahjar und Aksu; vom Kisilyart: die später zum Kaschgarfluß vereinigten Kisilsu und Markansu; vom Karakorum: der Jarkandfluß und der Karakasch (später Chotanfluß), beide die Kwenlunketten durchbrechend; vom Kwenlun: der Kerija- und der Tschertschenfluß außer vielen kleinern, bald in der Wüste versiegenden. Der Tarim mündet in den Lob-Nor (s. d.). Das große Wüstengebiet zwischen dem Kwenlun und dem Tarimbogen heißt Taklamakan (s. d.), daran schließt sich im Osten die Lob-, dann die Kumtagwüste. Über die geologischen Verhältnisse s. Asien, S. 858, und Zentralasien. Gold und Nephrit wurden schon im Altertum in Chotan aus Flußsand gewonnen. Ausgezeichnete Steinkohle findet sich bei Aksu und Turfan. Silber-, Blei-, Kupfer- und Eisenerze sind vielfach vorhanden, werden aber wenig ausgebeutet. Steinsalz ist als Ausblühung in den Steppen sehr verbreitet. Das Klima kennzeichnen große Trockenheit, heftige Nord- und Nordwestwinde im Frühjahr und Sommer, Windstille zu andern Zeiten, große Hitze im Sommer, strenge Kälte im Winter. Jarkand (1270 m ü. M.) Januar -6°, April 17,8°, Juli 27,6°, Oktober 13,4° (Maximum 39,4°, Minimum -20°). Die Luft ist fast immer mit einem seinen Dunst von Wüstenstaub erfüllt, der sich bei starkem Wind zu den berüchtigten Staubstürmen steigert. Die Niederschläge sind außerordentlich gering. Die Austrocknung und Wüstenbildung hat im südlichen Teil im Laufe der geschichtlichen Zeit zugenommen (Aufgabe der alten Handelsstraße längs des Nordfußes des Kwenlun und Ruinen im südlichen Teil der Wüste). Zur mediterranen Subregion der paläarktischen Region gehörig, besitzt O. den Tiger, die Onze (Felis irbis), den Schakal, den Korsak und kleinere Raubtiere. Im Osten des Lob-Nor findet sich das wilde Kamel, in den Steppen das asiatische Wildpferd (der Tarpan) und der Dschiggetai. Von den Nagern sind die Springmäuse und Hafen charakteristisch, neben denen Antilopen die Steppe bewohnen. Die Vögel sind zum Teil charakteristische Wüstenformen; die Ufer des Lob werden von zahlreichen Wasservögeln bewohnt. Unter den Reptilien fallen die eigenartigen Krötenköpfe (Phrynocephalus) auf. Die Wüstenfauna ist durch Schutzfärbung ausgezeichnet. Als Haustiere werden gehalten Yak, Kamel, Pferd, Esel, Schaf, Schwein, Hund, Katze, Hühner und Tauben.

Die Bevölkerung, annähernd 1 Mill. Seelen, ist am dichtesten in der Provinz Jarkand. Die Hauptmasse besteht aus Tarantschen, zu denen Dunganen und einige Russen kommen. Die Städtebevölkerung ist stark gemischt, die Gesichtszüge haben etwas vom Tataren und Mandschu, vom Kalmücken und Kirgisen. Die Größe ist bei Männern 1,62 m, bei Frauen 1,51 m, die Hautfarbe hell. Die seßhafte Landbevölkerung ist von Turkabstammung. von den alten Hiungnu oder Uiguren, den Hunnen Attilas. Dem Menschenschlag ist aber im W. deutlich arisches Blut beigemengt, was sich in Statur, Gesichtsbildung und Bartfülle ausspricht. Noch heute sitzen reine Arier in den Hochtälern, die sich vom Karakorum herabziehen, Reste der indogermanischen Urrasse, die einst die Abhänge des westlichen Tienschan bevölkerte. Die Funde in Borasan (5 km im W. von Chotan) haben bewiesen, daß der Einfluß der griechischen auf die indische Kunst im Altertum bis hierher gereicht hat. Echte Kirgisen ziehen sich um das ganze Land herum und weiden die Steppen im Hochgebirge ab; Kalmücken sitzen in der Niederung und an den Sümpfen am Lob. Die Sprache ist türkisch mit vielen altertümlichen Formen (vgl. Shaw, Turki language as spoken in Kaschgar and Yarkand, Lahor 1875). Ihre Nahrung bilden besonders Fleisch und Fische. Das Getränk ist Tee; gebrannte Getränke sind verboten. Der Anzug besteht aus Hemd, Hofe und darüber langem Rock, Schuhen oder Stiefeln, den Kopf schützt eine Mütze. Die Frauen tragen Hemd, Hofe, weiten Kittel, langen Rock und Schulterüberwurf, auf dem Kopf eine niedrige Mütze. Unter den Sitten fällt Gleichgültigkeit gegen weibliche Schamhaftigkeit, gegen Abstammung und Glaubensbekenntnis auf. Zwischen dem 14. und 16. Jahr erfolgt die Verlobung; Scheidung ist häufig und wird geradezu als Geschäft betrieben. Die Religion ist der Islam, dessen Vorschriften jedoch infolge der jahrhundertelangen Zugehörigkeit zu China wenig befolgt werden. Der Ackerbau bringt in den wohlbewässerten Teilen des Landes reichen Ertrag an Reis, Mais, Hirse, Gerste, Weizen, auch baut man Kartoffeln, Luzerne, ferner Lein und Hanf, die man jedoch nicht zu Geweben verwendet, sowie Mohn zu Opium. In den wohlgepflegten Gärten zieht man Walnüsse, Birnen, Äpfel, Feigen, Aprikosen, Oliven, Weintrauben, Rosen. Wolle ist Hauptausfuhrartikel. Die geringe Gewerbtätigkeit erzeugt Seiden-, Baumwoll- und Wollwaren, wollene Teppiche und Filze, Sattlerwaren. Der Handel ging früher nach China und in geringern Beträgen nach Ferghana und der Mongolei. Die wichtigste Handelsstraße von China nach dem Westen führte im Altertum an den Gebirgsrändern im S. und N. entlang, doch ist die südliche jetzt verlassen. Die Gabelung der Straßen erfolgte am Lob-Nor, wo Hedin bedeutende Ruinen (Loulan) entdeckt hat (s. unten, Literatur). Seit 1867 machten die Engländer große Anstrengungen, einen Verkehr mit Indien einzurichten, setzten in Leh einen Handelsagenten ein, verbesserten die Zugänge durch Tibet (Ladak) und erwirkten 1873 zu Jarkand den Abschluß eines günstigen Handelsvertrags. 1874 bildete sich mit dem Sitz in Lahor eine Zentralasiatische Handelsgesellschaft, die alle zwei Jahre eine große Karawane abfertigt und sie im nächsten Jahr beladen zurückgehen läßt. 1902 belief sich der Handel zwischen O. und Tibet einer-, Indien anderseits auf 1,314,149 Rupien in der Einfuhr und 1,174,462 Rupien in der Ausfuhr. Rußland erwarb durch Vertrag mit China 1881 das Recht, außer den Konsulaten in Ili, Tarbagatai und Urga auch in Kaschgar (Generalkonsul) und Turfan Konsulate zu errichten. Den russischen Untertanen steht das Recht zu, in den Bezirken Ili, Tarbagatai, Kaschgar, Noumzi Handel zu treiben, ohne Abgaben zu zahlen. Außer chinesischen und russischen Münzen haben noch Gültigkeit im Lande Silberbarren (Jamba) von 1800 g, Koitjak = 1/10 Jamba, für den Kleinverkehr auch Tilla und Tanga. Eine Telegraphenlinie von Lantschou (Kansu) nach Turfan wurde 1893 eröffnet zur Verbindung mit Peking. Seit 1884 ist das Gebiet als eine besondere Provinz Kansusintsiang organisiert unter einem Generalgouverneur zu Urumtschi, dem die Gouverneure von Kaschgar, Aksu und Urumtschi unterstellt sind. Die chinesische Regierung unterhält hier etwa 18,000 Soldaten, die, bewaffnet mit Lanzen und alten Flinten, in den Städten und Forts stationiert sind. Davon sind zwei Bataillone zu 500 Mann Janghimohammedaner, zwei Kirgisenreiter, die übrigen Chinesen oder Dunganen. Die bedeutendsten Städte sind die Hauptstadt Urumtschi, Turfan, Hami, Jarkand, Kaschgar und Chotan.

[Geschichte.] Die Geschichte Ostturkistans reicht weit hinauf; wahrscheinlich waren seine Oasen früher zahlreicher, seine wüsten Zwischengürtel weniger öde. Das Tarimbecken ist, wie die jüngsten Funde Sven v. Hedins und Ausgrabungen (Aurel Steins u.a.) ahnen lassen, eine der ältesten Kulturbrücken und Völkerstraßen. Im 2. Jahrh. v. Chr. verdrängten die Hunnen zunächst die Yue tshi, tibetische Nomaden, 177 u. 165 v. Chr. aus dem Tarimbecken. Danach (120,108 u. 101 v. Chr.) unterwarfen die Chinesen, die seit längerer Zeit Beziehungen zu O. hatten, dieses wie das jenseit des Gebirges liegende Chokand; Seidenhandel nach dem Westen ist sehr früh nachweisbar. Die Religion war damals der Buddhismus, dem hier im 5. und 7. Jahrh. n. Chr. weitberühmte Klöster errichtet wurden; auch alte Christengemeinden (Nestorianer) gab es. Im 8. Jahrh. (713 nach arabischen Quellen) zogen Araber über den Terekpaß östlich bis Turfan, der Buddhismus dauerte aber fort; erst im 10. Jahrh. nahm Satuk (gest. 1037), der türkische Herrscher Kaschgars, den Islam an. 1218 überzog der Mongole Dschengis-Chan mit seinen Scharen Turkistan. Die Herrscherfamilien, denen die Regierung in Kaschgar, Jarkand, Chotan etc. belassen wurde oder im Weg der Auflehnung zufiel, blieben von nun an in lockerer Abhängigkeit von den mongolischen Herrschern in Dschagatai (s. d. und Mongolei, S. 70), lagen unter sich in Hader und hatten wiederholt Kämpfe mit den Tibetern zu bestehen. Die islamische Geistlichkeit erlangte seit dem 14. Jahrh. großen Einfluß. In Kaschgar bildete sich aus ihren Vorständen (Chodscha, Chwadscha) eine Partei der Weißen Berge und der Schwarzen Berge; erstere, Mitte des 17. Jahrh. vertrieben, wandte sich an den Kalmückenchan der Dsungarei und erwirkte, daß dieser 1678 in Kaschgar ihren Führer als Vasallen einsetzte.

Im J. 1757 besetzten die Chinesen unter ungeheuerm Blutvergießen das Land, das ein halbes Jahrhundert ganz in den Händen der Kalmücken gewesen war. Die Chodschas fanden Zuflucht in Chokand, und ihre Mitglieder benutzten im Einverständnis mit den Eingebornen und mit Unterstützung des Chans von Chokand jeden Anlaß, um den Chinesen die Herrschaft wieder zu entreißen. Madali-Chan von Chokand eroberte 1820 Kaschgar; wenn auch der von ihm als Regent eingesetzte Chodscha sich gegen die Chinesen nicht halten konnte, so mußten doch letztere 1831 mit Madali-Chan einen Vertrag schließen; Hauptbedingung war, die Chodschas zu überwachen. Als indes Chudajar-Chan 1846 den Thron von Chokand bestiegen hatte, erhoben diese von neuem ihr Haupt; ein Bund von sieben Chodschas kam zustande, hatte aber ebensowenig Erfolg wie die weitern Versuche 1855 und 1856. Neues Blutvergießen brachte 1857 der vorübergehend erfolgreiche Einfall Wali-Chans; ihm fiel 26. Aug. d. J. Adolf v. Schlagintweit (s. d.) zum Opfer. Nun folgte eine kleine Revolution der andern. Der Aufstand der Dunganen (s. d.) hatte einen solchen Erfolg, daß die Chinesen 1863 sich nur noch in der Zitadelle von Kaschgar und Jarkand und in der Stadt Jangi-Hissar halten konnten. Schon 1862 hatte Rasch ed-dîn Chodscha den »Hasawat« (heiligen Krieg) gegen die Chinesen erklärt, und zu Anfang 1864 war er bereits Herrscher von Kaschgarien. Aber der ihm feindlich gesinnte Sadyk Beg holte mit Erlaubnis des damals in Taschkent und Chokand regierenden Alim-Kul den in Kaschgarien beliebten Busuruk-Chodscha (1864). Doch an Stelle Sadyk Begs wurde bald Jakub Beg (s. d.), der im Gefolge Busuruks erschienen war, zum Oberkommandierenden ernannt. Bald lehnten sich Rasch ed-dîn Chodscha, der im Osten von Aksu regierte, Abd er Rahmân von Jarkand sowie die Städte Aksu, Kutscha und Chotan gegen Busuruk auf. Jakub Beg besiegte deren Truppen und gelangte noch 1865 in den Besitz der Zitadelle von Kaschgar, setzte Busuruk ab, erhob an seiner Statt Kattatjura, vergiftete ihn aber schon nach vier Monaten und setzte Busuruk von neuem als Chan ein. 1866 und 1867 hatte Jakub schon die Bezirke von Kaschgar, Jangi-Hissar, Jarkand und Chotan unter seine Herrschaft gebracht. Nun wurde er als Chan ausgerufen. Er nannte sich anfangs Herrscher von »Altischahar« (s. d.), dann von »Jetti-schahr« (s. d.). Zuerst führte er den Titel »Atalik Ghazi« (»Verteidiger des Glaubens«) und schließlich »Badaulet« (»der Glückliche«). 1867 kam Rasch ed-dîn in die Gewalt Jakubs, wurde getötet und Aksu genommen, ebenso Kurlja (Korla). Mit den Dunganen wurde ein Grenzvertrag geschlossen; damit unzufrieden, wurden auch sie von Jakub geschlagen, der nun Kunja-Turfan und Urumtschi (1869–70) in seine Gewalt brachte. Die Niederwerfung eines zweiten Aufstandes der Dunganen ließ noch 1872 Manaß in seine Gewalt kommen. 1872–76 genoß Kaschgarien endlich der Ruhe; Jakub wurde von Türken und Engländern als Emir anerkannt. Aber mittlerweile warfen die Chinesen die Dunganen nach und nach nieder und eroberten Manaß und Urumtschi zurück. Am 3. April 1877 rückten die Chinesen aus Urumtschi gegen Jakub Begs kleine Festung Diwantschi aus; nach dreitägiger schwacher Verteidigung ergab sie sich, ebenso Kunja-Turfan. Jakub Beg starb 31. Mai und hinterließ drei Söhne, Bik Kuly Beg, Chak Kuly Beg und Chakim Chan Tjurja. Chak Kuly Beg wurde, als er mit der Leiche seines Vaters auf dem Wege nach Kaschgar war, von dem Abgesandten seines ältesten Bruders, Mahmed-sia-panssat, ermordet. In Kaschgar regierte nunmehr Bik Kuly Beg, in Aksu Chakim Chan Tjurja und in Chotan Nias Beg. Anfang Oktober war Bik Kuly Beg nach Besiegung der beiden andern Alleinherrscher. Aber auch er verließ als Flüchtling das Land, als Anfang Dezember die Chinesen gegen Kaschgar zogen. Mit ihrem Einzug sind sie wieder Herren des Landes geworden: Kaschgarien ist vollständig in den Besitz Chinas übergegangen und bildet seit 1884 die Provinz Kansusintsiang (s. oben). 1894 empörten sich die Dunganen nochmals. Vgl. Gregorjew, Ostturkistan (russ., Petersb. 1873); Wenjukow, Die russisch-asiatischen Grenzlande (deutsch, Leipz. 1874); Shaw, Reise nach der Hohen Tatarei etc. (deutsch, Jena 1872); Forsyth, Report of a mission to Yarkand (Kalk. 1875; deutsch im Auszug, Gotha 1878); v. Richthofen, China, Bd. 1 (Berl. 1877); Kuropatkin, Kaschgarja, historisch-geographischer Abriß (russ., Petersb. 1879; engl. Ausg., Lond. 1883); Capus, A travers le royaume de Tamerlan (Par. 1892); S. Hedin, Durch Asiens Wüsten (Leipz. 1899, 2 Bde.), Im Herzen von Asien (das. 1903) und Scientific results of a journey in Central Asia 1899–1902, Bd. 1 u. 2 mit Atlas (Stockh. 1904 f.); Church, Chinese Turkestan with caravan and rifle (Lond. 1901); M. A. Stein, Sand buried ruins of Khotan (das. 1903); Schurtz im 2. Band von Helmolts »Weltgeschichte« (Leipz. 1902).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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