Linĭiermaschine


Linĭiermaschine

Linĭiermaschine, Apparat der Kupferstecher und Lithographen, vermittelst dessen gerade oder gewellte Linien, Ovale, Kreise etc. hergestellt werden. Auch in der Holzschneidekunst verwertet man sie. Die erste allen Anforderungen entsprechende L. baute in Deutschland Wagner in Berlin (gest. 1874). – Ein Apparat zum Ziehen von Linien mit flüssiger Farbe aus eng oder weit stellbaren Ziehfedern, welche die Farbe aus einem mit derselben getränkten Tuch oder Filz erhalten. Neuere Liniiermaschinen haben statt der Federn runde, sich drehende Messingscheiben auf eisernen Stangen mit zwischengeschobenen Metallklötzchen. Farbe empfangen die Scheiben von elastischen Walzen, die aus Farbekasten gespeist werden. Es können an einer Maschine mehrere Sätze Walzen mit entsprechenden Farbekasten angebracht werden, so daß man gleichzeitig mit mehreren Farben liniieren kann. S. auch Rastriermaschine.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Liniiermaschine — Eine Liniiermaschine ist ein Apparat der Kupferstecher und Lithografen, mit dem gerade oder gewellte Linien, Ovale, Kreise etc. hergestellt werden. Auch in der Xylografie hat man dieselbe zu verwerten gesucht. Die erste allen Anforderungen… …   Deutsch Wikipedia

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  • Kartonnagen — (franz., spr. āschen), Schachteln und andre Hüllen aus Karton, Pappe etc. werden entweder aus einem Stück hergestellt oder aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Runde, ovale und ähnlich geformte Schalen, Schachteln etc. erzeugt man wie Blechgefäße …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

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