Sachs


Sachs

Sachs, 1) Hans, namhafter Dichter, geb. 5. Nov. 1494 in Nürnberg, gest. daselbst 19. Jan. 1576, Sohn eines Schneiders, Jörg S., besuchte seit 1501 eine der Lateinschulen seiner Vaterstadt, war aber von Haus aus nicht zu den Studien bestimmt und behielt aus seinem Schulleben nur ein dauerndes Interesse an den Schriften und Dichtungen des Altertums und an den Bestrebungen der zeitgenössischen Humanisten. Im Frühjahr 1509 trat er als Lehrling bei einem Schuhmacher ein und wurde zugleich von dem Weber Leonhard Nunnenbeck in der Meistersingerkunst unterrichtet. Nach Vollendung der zweijährigen Lehrzeit begab er sich auf eine fünfjährige Wanderschaft, die ihn über Regensburg, Passau, Wels, Salzburg, Würzburg, Frankfurt a. M., Köln, Aachen führte. 1516 war er in der Vaterstadt wieder eingetroffen, die er niemals wieder für längere Zeit verließ; 1517 ward er Meister seiner Zunft und verheiratete sich (am Ägidientag, 1. Sept. 1519) mit Kunigunde Kreuzer aus Wendelstein im Nürnberger Gebiet. Die seitherige harmlose und naive Richtung seiner poetischen Bestrebungen erhielt mit dem Fortschreiten der Reformation eine andre Wendung. Schon 1521 besaß S. Luthers Schriften, 1523 gab er seiner Begeisterung für den Reformator in dem Gedicht »Die wittenbergisch Nachtigall« Ausdruck; 1524 veröffentlichte er vier Dialoge in Prosa (neu hrsg. von R. Köhler, Weim. 1858), die zu seinen bemerkenswertesten Werken gehören und ihn uns als einen maßvollen und verständigen Anhänger der neuen Lehre zeigen. 1527 geriet er durch ein Reim- und Bildwerk, eine Bearbeitung der Prophezeiungen des Joachim von Floris (s. Ewiges Evangelium), die er mit dem Eiferer Osiander zusammen herausgab, und die eine prophetische Verkündigung des Unterganges der päpstlichen Herrschaft enthielt, in Bedrängnis. Die Herren des Rates erteilten ihm einen Verweis, aber das Unwetter zog rasch vorüber; nachdem der Rat selber sich für Luther erklärt hatte, konnte S. unbehindert fortfahren, seine poetischen Arbeiten zu veröffentlichen, und erlangte wachsende Popularität. Seine poetische Fruchtbarkeit hielt mit der Freudigkeit seines Lebens, mit dem lebendigen Anteil an allen menschlichen Dingen und Zuständen, soweit sie der Dichter verstand, gleichen Schritt. Neben den Eindrücken, die ihm die Wanderjahre und das reiche Leben Nürnbergs als der ersten deutschen Stadt im 16. Jahrh. boten, wirkte auch eine ausgebreitete Lektüre auf seine Phantasie und seinen Gestaltungstrieb. Die Heilige Schrift, theologische Traktate aller Art, die römischen und griechischen Schriftsteller, soweit sie damals verdeutscht waren, italienische Novellen (namentlich Boccaccios »Decamerone« in Steinhävels Übersetzung) und deutsche Schwankbücher, Chroniken, Reisebeschreibungen etc. wurden von S. gesammelt, gelesen und benutzt. Der Dichter wußte überall die lebendigen Züge zu erkennen und jeden Stoff sofort in seinen Gesichtskreis zu rücken. Die Zahl seiner größern und kleinern Schöpfungen wuchs daher mit jedem Jahr; er selbst führte darüber Register. 1560 starb seine Frau; bereits nach anderthalb Jahren schloß der greise, aber noch rüstige S. eine zweite Ehe mit der 27jährigen Witwe Barbara Harscher, deren Reize er naiv und treuherzig pries (vgl. Bauch, Barbara Harscherin, Nürnb. 1896). Die Pest des Jahres 1562 beschränkte ihn auf sein Haus, ließ ihn geistliche Lieder dichten und regte daneben seine dramatische Produktionskraft an, da er seine gebeugten Mitbürger zu zerstreuen und zu erheitern wünschte. Noch bis ins Jahr 1573 fuhr er fort zu dichten; ein Bild von des Dichters höchstem Greisenalter hat uns sein Schüler, der Görlitzer Meistersinger Adam Puschmann, entworfen. 1567 zählte er 4275 Meisterschulgedichte, 1700 Erzählungen, Schwänke etc. und 208 dramatische Dichtungen zusammen. Sie füllten 34 große Manuskriptbände, von denen noch 20, größtenteils zu Zwickau in Sachsen, erhalten sind. Seit 1558 hatte er begonnen, eine Ausgabe seiner Dichtungen in schön ausgestatteten Foliobänden zu veranstalten, von der 1560 der zweite, 1561 der dritte, dramatische Spiele enthaltende Band hervortraten, während nach seinem Tode noch zwei weitere Bände, verschiedene Neudrucke und Nachdrucke erschienen, welche die Geltung des Dichters in seiner Zeit unzweifelhaft erweisen. Wenige Jahrzehnte nach S.' Tod begann das »gelehrte« Zeitalter der deutschen Dichtung, das für die Vorzüge und Eigenart des Dichters kein Verständnis hatte, ihn verachtete, weil er ein »ungelehrter« Schuster gewesen, und ihn als den Repräsentanten elender Bänkelsängerei in Verruf brachte. Erst am Ende des 18. Jahrh., in der Sturm- und Drangperiode, vor allem unter der Einwirkung von Goethes Gedicht »Hans Sachsens poetische Sendung« (1776), begann man wieder Hans S. besser zu würdigen; man gelangte zur völligen Einsicht in seine große Bedeutung, ja gelegentlich zu einer gewissen Überschätzung des Dichters. In seiner Vaterstadt wurde ihm ein Denkmal errichtet; das 400jährige Jubiläum seiner Geburt (1894) wurde allenthalben in Deutschland festlich begangen. S.' naive Frische, sein gesunder Humor, seine Treuherzigkeit, lebendige Beweglichkeit und witzige Schalkhaftigkeit, der oft ansprechende Vortrag kommen namentlich in seinen Fastnachtsspielen und Schwänken zur Geltung, während er in tragischen Werken oft unzulänglich erscheint.

Die Dichtungen des Hans S. zerfallen in zwei Teile: Meisterlieder und Spruchgedichte. Die Meisterlieder, die er in 16 Foliobänden ausgezeichnet hatte, von denen neun noch erhalten sind, wurden nicht in die gedruckte Ausgabe seiner Werke aufgenommen; sie waren dazu bestimmt, in der Nürnberger Meistersingerschule vorgetragen zu werden, deren eifrigstes und bald auch angesehenstes Mitglied S. seit seiner Rückkehr in die Vaterstadt war. Schon 1513 auf der Wanderschaft hatte er die notwendige Vorbedingung für die Meisterschaft erfüllt; er hatte eine neue Weise, die Silberweise, erfunden, auf die er später noch 12 andre Weisen folgen ließ. Sein eigentlicher Ruhm beruht jedoch auf den Spruchgedichten, zu denen auch die Dramen gehören und die sämtlich in paarweis gereimten achtsilbigen Zeilen mit stumpfem oder neunsilbigen Zeilen mit klingendem Versausgang abgefaßt sind. Öfters hat Hans S. ein und denselben Stoff als Meisterlied, als erzählendes Spruchgedicht und als Drama behandelt. Sein ältestes Spruchgedicht »Der ermordt Lorenz« (nach Boccaccios »Decameron«) stammt gleichfalls aus der Zeit seiner Wanderschaft. Später sind mehrere, namentlich solche mit lehrhaftem Inhalt, als Einblattdrucke mit Holzschnitten erschienen. In vielen dieser Dichtungen hat S. weiter nichts getan, als das, was er gerade gelesen hatte, mechanisch in Verse übertragen; am anziehendsten und liebenswürdigsten zeigt er sich, wenn er heitere Geschichten erzählt, z. B. den Schwank von St. Peter mit der Geiß oder den vom Schlaraffenland, oder wenn er über Selbsterlebtes und Selbstbeobachtetes berichtet. Hier wirkt er noch heute mit ganz unveränderter Frische. Seiner Vaterstadt hat er in dem »Lobspruch« (1530) ein schönes Denkmal gesetzt. Auch unter seinen Dramen sind vor allem diejenigen heitern Inhalts hervorzuheben. Er hat 85 Fastnachtsspiele in der Zeit von 1517–60, die meisten im letzten Jahrzehnt, verfaßt. Hier bildete er eine Kunstübung weiter, die bereits in seiner Vaterstadt heimisch war (vgl. Fastnachtsspiele), doch hat er im Laufe der Zeit immer mehr die Form des dramatisierten Schwankes bevorzugt, seine Hauptquellen sind Boccaccio und Johannes Pauli.

Von S.' seit dem Anfang des 17. Jahrh. nicht wieder gedruckten Werken veranstalteten Bertuch (Weim. 1778), Häßlein (Nürnb. 1781), Büsching (modernisierte Ausgabe, das. 1816–24, 3 Bde.), Göz (das. 1830, 4 Bdchn.), Hopf (das. 1856, 2 Bde.), Goedeke und Tittmann (2. Aufl., Leipz. 1883–85, 3 Bde., darunter Bd. 1 Meisterlieder) und Arnold (2 Bde. in Kürschners »Deutscher Nationalliteratur«, Stuttg. 1884) eine Auswahl. Eine Gesamtausgabe, von A. v. Keller und Edm. Goetze redigiert, ist in der Bibliothek des Literarischen Vereins zu Stuttgart erschienen (1870–1902, 25 Bde.); eine Sammlung der »Sämtlichen Fastnachtsspiele«, in chronologischer Ordnung herausgegeben von Edm. Goetze, in den »Neudrucken deutscher Literaturwerke des 16. und 17. Jahrhunderts« (Halle 1880 ff.), der »Sämtlichen Fabeln und Schwänke« von Goetze und Drescher (das. 1893–1904, 5 Bde.), des »Gemerkbüchleins« von Drescher (das. 1898), der auch die »Nürnberger Meistersingerprotokolle« (Stuttgart 1898, Literar. Verein) veröffentlichte. Die Biographie des Dichters schrieben Salom. Ranisch (Altenburg 1765), J. L. Hoffmann (Nürnb. 1847), Weller (das. 1868), Lützelberger (2. Aufl. von Frommann, das. 1890), Genée (Berl. 1894, 2. Aufl. 1902). Die beste Biographie ist bis jetzt die von Schweitzer, Cn poéte allemand an XVI. siècle. Étude sur la vie et les œuvres de Hans S. (Nancy 1889). Vgl. außerdem Kawerau, Hans S. und die Reformation (Halle 1889); Drescher, Studien zu Hans S. (Marburg 1891, 2 Hefte); »Hans S.-Forschungen«, im Auftrag der Stadt Nürnberg herausgegeben von A. L. Stiefel (Nürnb. 1894); Eug. Geiger, Hans S. als Dichter in seinen Fastnachtspielen im Verhältnis zu seinen Quellen (Halle 1904); Eichler, Das Nachleben des Hans S. vom 16. bis ins 19. Jahrhundert (Leipz. 1904); A. Cesano, Hans S. ed i suoi rapporti con la letteratura italiana (Rom 1904); »Hans S. und die Reformation. In Gedichten und Prosastücken« (hrsg. von Zoozmann, Dresd. 1904); Baberadt, Hans S. im Andenken der Nachwelt (Halle 1906); Holzschuher, Hans S. in seiner Bedeutung für unsre Zeit (Berl. 1906).

2) Michael, jüd. Gelehrter und Kanzelredner, geb. 3. Sept. 1808 in Großglogau, studierte in Berlin, ward 1836 als Prediger der israelitischen Gemeinde nach Prag berufen und wirkte seit 1844 in gleicher Eigenschaft in Berlin, wo er 31. Jan. 1864 starb. Von seinen zahlreichen Werken, die im Sinne des konservativen Judentums viel zur Aufhellung der Literatur und Geschichte desselben beigetragen haben, sind zu erwähnen: die Übersetzung und Erläuterung der Psalmen (Berl. 1835); »Stimmen vom Jordan und Euphrat« (das. 1853; 3. Aufl., Frankf. a. M. 1890, 2 Bde.); »Beiträge zur Sprach- und Altertumsforschung« (Berl. 1852–54,2 Hefte, die Beziehungen zwischen der griechisch-römischen Welt und der talmudisch-midraschischen Literatur behandelnd); »Die religiöse Poesie der Juden in Spanien« (das. 1845; 2. Aufl. mit biographischer Einleitung von Bernfeld, das. 1901); die meisterhafte Übersetzung der israelitischen Festgebete (»Machsor«) und des Gebetbuches (»Siddur«). Eine Auswahl seiner »Predigten« erschien in 2 Bänden (Berl. 1866–69). Für die Zunzsche »Bibel für Israeliten« übersetzte S. 15 Bücher. Seinen Briefwechsel mit Moritz Veit gab L. Geiger heraus (Berl. 1897).

3) Karl, Romanist und Lexikograph, geb. 31. März 1829 in Magdeburg, studierte in Berlin klassische Philologie, war nacheinander Lehrer am Gymnasium in Stettin, am Kadettenkorps und am Luisenstädtischen Realgymnasium in Berlin, bereiste 1855–56 Frankreich und England, wurde 1856 Lehrer am Berliner Friedrichsgymnasium und wirkte 1858–94 am Realgymnasium in Brandenburg a. H.; 1871 erhielt er den Professortitel. Außer romanistischen Studien (Herausgabe verschiedener provenzalischer Gedichte, wie des »Tresor« von Pierre de Corbiac und der »Auzels cassadors«) und Schulausgaben französischer und englischer Autoren (unter andern Shakespeare mit englischen Einleitungen zu jedem Werk) ist als sein 1863 begonnenes, mit Césaire Villatte (gest. 1895 in Neustrelitz) und andern vollendetes Hauptwerk zu nennen das im Verlage von G. Langenscheidt (s. d.) erschienene »Enzyklopädische Wörterbuch der französischen und deutschen Sprache« (große Ausg., Berl. 1868–80; Supplement 1894; Hand- und Schulausgabe, 180–199. Tausend 1906).

4) Julius, Pflanzenphysiolog, geb. 2. Okt. 1832 in Breslau, gest. 29. Mai 1897 in Würzburg, studierte in Prag, wurde 1850 Privatassistent von Purkinje, habilitierte sich daselbst als Privatdozent für Pflanzenphysiologie, ward 1859 Assistent für Pflanzenphysiologie am Agrikulturchemischen Laboratorium in Tharandt, 1861 Professor der Botanik an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt in Poppelsdorf bei Bonn, 1867 Professor der Botanik an der Universität Freiburg, 1868 in Würzburg. Er arbeitete besonders über die Einwirkung des Lichtes und der Wärme auf die Lebensprozesse der Pflanze, auf die Stoffbildungen, auf die Keimung, auf das Wachstum und auf die Bewegung der assimilierten Stoffe in den Pflanzen und schrieb: »Handbuch der Experimentalphysiologie der Pflanzen« (Leipz. 1865); »Lehrbuch der Botanik« (das. 1866, 4. Aufl. 1874), woraus die »Grundzüge der Pflanzenphysiologie« (das. 1873) besonders erschienen; »Vorlesungen über Pflanzenphysiologie« (das. 1882, 2. Aufl. 1887); »Geschichte der Botanik vom 16. Jahrhundert bis 1860« (Münch. 1875); »Gesammelte Abhandlungen über Pflanzenphysiologie« (Leipz. 1892–93, 2 Bde.). Seit 1873 gab er »Arbeiten des Botanischen Instituts in Würzburg« heraus. Aus seinem Nachlaß erschien: »Physiologische Notizen« (hrsg. von Goebel, Marburg 1898). Vgl. Goebel, Julius S. (Marburg 1897) und die Gedächtnisrede von Hauptfleisch (Würzb. 1897, mit Bibliographie).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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